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Synagogen in Fürth

Stadtführung mit Katrin Thürnagel, Viola Lachmann und Rabbiner Jochanan Guggenheim.

Bis heute ist Fürth weltweit für das einstige religiöse jüdische Leben berühmt und der „Schulhof“ war das Herzstück jüdischen Lebens in Fürth. Hier standen einst vier Synagogen und eine renommierte Talmudschule von europäischem Rang. Ein beeindruckender Ort, der vom 17. Jahrhundert an mehr als dreihundert Jahre existierte.
Das jüdisch-fränkische Kulturerbe ließe sich auch heute am ehemaligen Schulhof verorten, wäre er nicht zerstört worden: vom 9. auf den 10. November 1938 wurde er von der örtlichen SA auf Geheiß des Oberbürgermeisters Jakob im Rahmen der Reichspogromnacht niedergebrannt. Der Platz wurde im Rahmen von Sanierungsarbeiten in den 1980er Jahren mit einem Wohnkomplex überbaut und ist heute nicht mehr im Stadtbild auszumachen.
Wir erinnern und besuchen den ehemaligen Schulhof und die heutige Synagoge und lernen das Gemeindeleben näher kennen.

Wer ein Ticket erwirbt, erhält vor oder nach dieser Führung freien Eintritt in das Jüdische Museum Franken in Fürth. Dort können Besucher eine Ausstellung über die Altschul und den Schulhof erkunden wie auch das gesamte historische Areal des Schulhofs in einem 3-D-Modell entdecken.

Führung 6,- €, 4,- € ermäßigt, Fürth-Pass-Inhaber 1,- € (am Tag der Führung freier Eintritt ins JMF Fürth)
Anmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org