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Mikwen in Fürth

Stadtführung mit Ilona Schuh, Katrin Thürnagel und Rabbiner Jochanan Guggenheim

Nach außen wenig sichtbar, waren und sind Ritaulbäder (Mikwen), noch heute wichtige „Herzstücke“ jüdischer Gemeinden. So auch in Fürth. In Fürth, der großen jüdischen Gemeinde Süddeutschlands, gab es einst zahlreiche, baulich beeindruckende Mikwen, angelegt in Gewölbekellern der Gemeinde oder in private Wohnhäuser integriert. Ilona Schuh und Katrin Thürangel führen Sie durch die Fürther Innenstadt zu den heute noch sichtbaren historischen Ritualbädern. Die Führung beginnt am Jüdischen Museum Franken in Fürth und umfasst auch einen Besuch der heute genutzten Mikwe der Jüdischen Gemeinde.

Das Gebot der rituellen Reinigung in einem Ritualbad, einer Mikwe, hat seine Wurzeln in der Tora, den fünf Büchern Mose. Jüdinnen und Juden nutzen und nutzten die Mikwe zur rituellen, spirituellen Reinigung. Religiöse Reinigungsrituale sind alt und reichen zurück in die frühesten religiösen Systeme – lange, bevor Hygiene in unserer Gesellschaft ein Thema wurde.

Kostenfreie Teilnahme, freier Eintritt ins Museum (Tag des offenen Denkmals)

Anmeldung erforderlich unter: besucherservice@juedisches-museum.org

Es gelten die jeweils aktuellen Corona-Regeln: www.juedisches-museum.org