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Kunstvolle Sonaten für zwei Flöten und Cembalo verschiedener Komponisten, sowie Psalmenvertonungen von Rossi werden in dem Konzert zu hören sein mit den Interpret*innen Carmen Fuentes & Marcos Fregnani (Flöte), Susanne Hartwich-Düfel (Orgel), Franziska Bobe (Sopran), Ingeborg Schilffarth (Alt), Manuel Krauß (Bass)

Jüdische Musik ist so vielfältig wie die Länder und Regionen, in denen sie über Jahrhunderte hinweg gelebt haben. Jüdische Musik besteht aus sehr vielen verschiedenen Stile, die von der Kulturgeschichte verschiedener Jahrhunderte geprägt wurden.

In diesem Konzert liegt der Fokus auf Werken des 17. und 18. Jahrhunderts aus Mantua und Venedig. Diese beiden Orte waren zu dieser Zeit das Zentrum einer jüdischen Musikkultur, die personell und stilistisch komplett in die damalige westeuropäische Kunstmusik integriert war.

Erfasst vom Geist der Renaissance blühte in Norditalien, vor allem aber am Hofe der Gonzaga in Mantua ein reges musikalisches Leben, an dem jüdische Künstler bedeutenden Anteil hatten. Vor allem ist hier Salamone di Rossi (1550–1630) zu nennen, der als einer der ersten Sonaten für Melodieinstrumente und Basso Continuo schrieb. Und mit seinen drei- bis achtstimmigen Vertonung der Lieder Salomos, der Psalmen, schuf er ein einzigartiges Werk.

M. Carmen Fuentes und Marcos Fregnani, Flöten Susanne Hartwich-Düfel, Orgel
Franziska Bobe, Sopran
Ingeborg Schilffarth, Alt
Manuel Krauß, Bass

Eintritt 15.- /10.-

In Kooperation mit dem Evangelisch-Luterischem Dekanat Fürth im Rahmen der 58. Kirchentage.

Anmeldung über: http://www.kirchenmusiktage.de/