Lade Veranstaltungen

Im Rahmen der 58. Fürther Kirchenmusiktage

Stadtrundgang

Der Komponist und Musikwissenschaftler Jakob Schönberg kam 1900 im Haus Hirschenstraße 19 zur Welt. Als Sohn eines jüdischen Kantors war er von früh auf mit liturgischer Musik vertraut. 1925 promovierte er über „Die traditionellen Gesänge des Israelitischen Gottesdienstes in Deutschland“. Später wandte er sich dem musikalischen Zionismus zu. 1935 erschien seine Liedersammlung „Schirej Erez Israel“. 1939 emigrierte Schönberg nach England, 1956 starb er in New York.
Ausgehend von Jakob Schönbergs Geburtshaus führt der 60-minütige Rundgang zu weiteren Stationen jüdisch-deutscher Kulturgeschichte in Fürth. Die abschließende Station ist die Auferstehungskirche im Stadtpark, wo um 19.30 Uhr das Konzert „jüdisch.deutsch.romantisch“ stattfindet.

mit Michael Herrschel