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Auftaktveranstaltung

Musik, Film und Gespräch

Die Schriftstellerin und Journalistin Mirna Funk wählte drastische Worte. In einem Podcast sagte sie, dass Jugendliche über das Judentum „gar nichts wissen, außer dass sechs Millionen tot sind“. Die Formulierung mag überspitzt sein, hat aber einen wahren Kern. Nicht nur Jugendliche, sondern auch Erwachsene verbinden mit Judentum vor allem die Shoa. Das wird den Lebensrealitäten von Juden nicht gerecht. Das Judentum ist eine lebendige und vielschichtige Kultur und Religion und jüdische Identitäten sind äußerst facettenreich.
Vor diesem Hintergrund beschäftigt sich der preisgekrönte Kurzfilm „Masel Tov Cocktail“ mit der Frage, was es heißt, als Jude heute in Deutschland zu leben. Im Anschluss an den Film sprechen der Regisseur Arkadij Khaet, Rabbiner Jochanan Guggenheim, Kristina Sabnewa (beide IKG Fürth), Dr. Ludwig Spaenle (Beauftragter der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, für Erinnerungsarbeit und geschichtliches Erbe) mit Moderator Monty Ott über jüdisches Leben in Deutschland heute.
Musikalisch wird die Veranstaltung von der deutsch-lettischen Popsängerin Diana Goldberg begleitet. Im Alter von 5 Jahren begann sie mit klassischem Klavierunterricht, das erste Mal auf der Bühne stand sie mit 11 Jahren: Bei einem Purim- Talentwettbewerb der IKG München sang sie Leonard Cohens „Halleluja“. Mittlerweile hat sie ihre ersten Singles veröffentlicht – eine Mischung aus Elektro-Pop und Soul mit rhythmischen Elementen, mit denen sie für die German Songwriting Awards in der Kategorie Pop nominiert wurde.

Grußworte von Dr. Thomas Jung, Dr. Ludwig Spaenle, Daniela F. Eisenstein und Rabbiner Jochanan Guggenheim

Eintritt frei
Anmeldung: kultur@fuerth.de oder 0911 / 974-1688.
Veranstalter: Kulturamt der Stadt Fürth & Referat für Soziales, Jugend und Kultur, www.fuerth.de