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Zur Geschichte der Fürther Juden von den Anfängen bis in die Nachkriegszeit

Vortrag von Monika Berthold-Hilpert

Aus kleinen Anfängen im Jahr 1528 wuchs Fürth schnell zu einem Zentrum jüdischen Lebens in Mitteleuropa mit Synagogen, Talmudschulen, hebräischen Druckereien und wichtigen Gelehrten. Die politische Struktur des Marktes – die sogenannte Dreiherrschaft – begünstigte diese Entwicklung.
Im 19. Jahrhundert trugen jüdische Bürger maßgeblich zur wirtschaftlichen Entwicklung der Stadt bei und gründeten eine Reihe von wohltätigen Stiftungen. Die Nationalsozialisten zerstörten nahezu alle Gemeindeeinrichtungen und ermordeten über 900 Fürther Juden. Nach 1945 entstand erneut eine Gemeinde, deren Mitgliederzahl ab den 1970er Jahren kontinuierlich abnahm. Erst die Zuwanderung aus den Nachfolgestaaten der UdSSR ließ die Gemeinde wieder wachsen. Die facettenreiche Geschichte der jüdischen Gemeinde in Fürth beleuchtet Monika-Berthold-Hilpert in ihrem Vortrag.

Eintritt: 5,- € / ermäßigt 4,- €

Anmeldung/Tickets können während der Öffnungszeiten des Museums erworben werden.
Infos: info.stadtmuseum@fuerth.de oder 0911 / 974 3730
Veranstalter: Stadtmuseum Fürth, www.stadtmuseum-fuerth.de