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Mina Barthel, Erika Löbl, Familie Roßheimer, Margot Hermann geb. Wassermann: Jüdische Lebenswege im nationalsozialistischen Deutschland

Durch persönliche Erinnerungen, wie im Fall Margot Herrmanns, oder in den Tagebucheinträgen Erika Löbls wird Geschichte hautnah erlebbar. Die gesellschaftliche Polarisierung und der Ausgrenzungsprozess jüdischer Mitbürgerinnen und Mitbürger in den 30er Jahren wird analysiert und mit den aktuellen Entwicklungen heute verglichen.
Erika Löbl wurde 1924 in Bamberg in eine großbürgerliche Familie hineingeboren. Ihr erhaltenes Tagebuch, das im Dezember 1937 begonnen und im November 1943 beendet worden war, ist ein Dokument der Ausgrenzung aus der Gesellschaft, aber auch des einschneidenden Verlustes der vertrauten Umgebung. Getrennt von Eltern und Freunden flüchteten Erika und ihr Bruder Werner im Juni 1939 mit einem Kindertransport nach England. Erst im September 1942, nach drei Jahren Trennung, fand die Familie im südamerikanischen Exil wieder zusammen.

Veranstaltungsreihe der Museen der Stadt Bamberg im Rahmen des Festjahres
„Jüdisches Leben in Bamberg – eine Spurensuche“