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Der jüdische Friedhof der Israelitischen Kultusgemeinde wird seit 1851 belegt. In der Zeit des Nationalsozialismus war der Friedhof beschlagnahmt, die Taharahhalle von der Stadt an einen Betrieb vermietet. Auch wurden alle Metallteile der Gräber entfernt, um sie für kriegswichtige Güter  einzuschmelzen. Nach dem Ende der Nationalsozialisten wurde der Friedhof zuerst für Juden, die in den DP-Lagern lebten, genutzt, nach 1951 mit der Wiedergründung der IKG Bamberg von dieser für ihre Mitglieder.
Der Friedhof ist in vier Abteilungen gegliedert, der neueste Teil wird seit 1946 belegt.

Mit Martin Arieh Rudolph, 1. Vorsitzender der Israelitischen Kultusgemeinde

Männliche Besucher werden gebeten, eine neutrale Kopfbedeckung mitzubringen. Festes Schuhwerk und der Witterung und Anlass angepasste Kleidung sind erforderlich. Bitte keine Taschen und Rucksäcke. Für die Anmeldung sind Name und Adresse erforderlich; der Platz ist nicht übertragbar. Zur Führung muss ein gültiger Personalausweis mitgebracht werden.
Der Reinerlös der Führung kommt der Arbeit der Israelitischen Kultusgemeinde zugute.

Führungsgebühr: 8,00 €; eine Anmeldung ist erforderlich.

Anmeldeschluss: Fr, 02.07.2021.