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Führung über den jüdischen Friedhof Baiersdorf

Der Weg führt uns auf den jüdischen Friedhof in Baiersdorf, ein stummer Zeitzeuge der langen jüdischen Geschichte. Voraussichtlich im 15. Jh. angelegt, war er Bezirksfriedhof für das markgräfliche Landrabbinat, sowie für die bischöfliche und reichsritterschaftliche Umgebung. Es finden sich Gräber berühmter Mitbürger, wie z. B. des Erlanger Ehrenbürgers Prof. Herz, aber auch traurige Schicksale.

Der Friedhof liegt mitten in der Stadt und ist von einer Sandsteinmauer umgeben. Besonders hervorzuheben ist die Ausrichtung der Garbsteine nach Westen zur einstigen Synagoge und nicht, wie üblich, nach Osten. Wir wollen auf die vielfältige Art der Namens- und Stammessymbole auf den Gräbern eingehen und analysieren einzelne Inschriften. Wichtige Gräber von Kohanim, Rabbinern und Leviten sollen betrachter werden.

Die wissenschaftliche Gesamtdokumentation des Friedhofes durch die Uni Bamberg wird exemplarisch erklärt. Die Gesamtergebnisse hierzu sind unter www.jg-baiesdorf.de zu finden.

Die männlichen Teilnehmer werden gebeten auf dem Friedhof eine Kopfbedeckung zu tragen.

Kostenfrei.