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Wo haben früher die jüdischen Mitwohner gewohnt und gearbeitet?

Jüdische Mitbürger waren selbstverständlich in Baiersdorf. Bei der Führung wird an die Familien Seligmann und Gerngros erinnert. Nicht nur zu ihren Wohnhäusern werden wir gehen. Auch die Häuser des Metzgers Hirschkind, des Malers Ottensooser, des Alpinist Merzbacher und des Oberregierungsrats Lichtenstädter besuchen wir.

Das ehemalige Rabbinerhaus, das auf unserer Route liegt, beherbergte den Landrabbiner David Diespeck und seinen Sohn Simon. Vorgestellt werden die Wohnung des Hofresidenten Samson Salomon, die Kriegerdenkmäler, der Standort der ehem. Synagoge, das christlich-jüdische Bildprogramm in der ev. Nikolauskirche und die „Stolpersteine“ für die Shoa-Opfer Kohn.

Auch führt uns der Weg auf den jüdischen Friedhof. Ein stummer Zeitzeuge der über 650-jährigen jüdischen Geschichte hier. Er war Bezirksfriedhof für die Markgrafschaft Bayreuth, das Bistum Bamberg und die Reichsritterschaft. Dort gehen wir auf die reiche Symbolik auf den Gräbern ein und analysieren einzelne Inschriften.

Die männlichen Teilnehmer werden gebeten auf dem Friedhof eine Kopfbedeckung zu tragen.

Kostenfrei.