Lade Veranstaltungen

Todesmarsch – als das Grauen vor die Haustür kam
Kurzfilm und Gespräch

Mit der Evakuierung des KZ Dachau begann das Ende der NS-Diktatur in Bayern. Mehr als 10.000 Häftlinge wurden in den letzten Kriegstagen Richtung Alpen getrieben. Bewacht von Bluthunden und SS-Einheiten begann ein Überlebenskampf. Wer erschöpft zusammenbrach, wurde an Ort und Stelle erschossen. Die Hauptroute führte durch das Würmtal nach Starnberg, über Wolfratshauasen nach Bad Tölz und Waakirchen, wo amerikanische Einheiten den Elendszug befreiten. Viele Überlebende wurden im Lager Föhrenwald versorgt, wo sie ihre ersten Tage in Freiheit verbrachten.

Regisseur Max Kronawitter stellt für den Erinnerungsort BADEHAUS eine halbstündige Kurzfassung seines neuen Dokumentarfilms zusammen und berichtet im Anschluss an die Vorführung über seine Recherchen und die Dreharbeiten. Außerdem erzählt der Gautinger Altbürgermeister Dr. Ekkehart Knobloch von seiner denkwürdigen Initiative, zur Erinnerung an den Todesmarsch zahlreiche Wegstrecken-Mahnmale zu errichten.

Der Eintritt ist frei, Spenden sind – auch für die ggf. erforderliche Online-Veranstaltung – erbeten.
Eine Kooperationsveranstaltung von Bürger fürs BADEHAUS Waldram-Föhrenwald e.V. und Historischer Verein Wolfratshausen e.V.
Anmeldung zwingend erforderlich, Mitglieder der beiden Vereine haben Vorrang: Telefon 08171-2572502 oder info@erinnerungsort-badehaus.de