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Die Synagoge Ohel Jakob (Zelt Jakobs), eingeweiht im Jahr 2006, ist ein Meisterwerk zeitgenössischer (Sakral-)Architektur. Sie gehört zu den größten und eindrucksvollsten Synagogenneubauten in Europa. Für die jüdische Gemeinde in München war der Neubau am St.-Jakobs-Platz ein sichtbares Zeichen dafür, dass das Judentum wieder in der Mitte der Stadt und der Gesellschaft angekommen ist. Im Rahmen der einstündigen Führung werden die Synagoge und auch der „Gang der Erinnerung“ besichtigt, in dem die Namen der Münchner Juden abgebildet sind, die während der Zeit des Nationalsozialismus deportiert und ermordet wurden.
Nach der Mittagspause besichtigen wir das Jüdische Museum. Der Highlight-Rundgang beleuchtet das architektonische Ensemble am Platz sowie besondere Aspekte des Jüdischen Museum Münchens. In der Dauerausstellung Stimmen_Orte_Zeiten werden einzelne Fragen jüdischer Geschichte, Gegenwart und religiöser Lebensführung in München verhandelt. In der jeweils aktuellen Ausstellung vertieft der Rundgang ein weiteres Thema.

Dozent: Führungskraft der Synagoge, Führungskraft des Museums; Begleitung durch Dr. Sandra Flatscher (vhs Bad Reichenhall)

Bitte Ausweis mitbringen. Männliche Teilnehmer brauchen zudem eine Kopfbedeckung.

Anmeldung bis 11.06.2021 erforderlich. Stornierungen sind nach Ende der Anmeldefrist nicht mehr möglich, Ersatzperson kann gestellt werden. Alle angemeldeten Teilnehmer erhalten vor der Exkursion noch genauere Informationen zum Treffpunkt in Bad Reichenhall, zur Fahrt nach München und zum Ablauf der Führungen.

Kosten: 10,-€

Gefördert durch den Verein „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland e.V.“