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Kurt Eisner, der als erster Ministerpräsident der provisorischen Regierung des Freistaates Bayern vorstand, polarisiert bis heute die Gemüter. Gerade aufgrund seiner Rolle während der Revolution 1918/19 in Bayern wurde Eisner von einen als ein „Politiker der Wahrheit“ verehrt, von anderen als „Agent des jüdischen Bolschewismus“ beschimpft und mit zahlreichen Schmähungen, aber auch Drohungen gegen sein Leben konfrontiert. Schließlich wurde Eisner zum Opfer eines Attentats als er am 21. Februar 1919 auf dem Weg zum Landtag war, um seinen Rücktritt und damit das Ende seines politischen Wirkens zu erklären.
Der Vortrag wird neben der Rolle Eisners für die Revolution in Bayern auch die Bedeutung antisemitischer Hetze gegen den ersten Ministerpräsidenten des Freistaates beleuchten und zeigen, wie gefährlich letztere schon zu Beginn der Weimarer Republik gewesen ist.
Anmeldung erforderlich!

Dozent: Prof. Dr. Frank Jacob