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Lesung und Gespräch mit Lena Gorelik

Lena Gorelik, 1981 in St. Petersburg geboren, kam 1992 mit ihrer Familie als jüdische Kontingentflüchtlinge nach Deutschland. Auch der Antisemitismus in Russland war einer der Gründe dafür. In ihren Romanen und Jugendbüchern hat sie sich immer wieder mit Fragen des jüdischen und deutschen Selbstverständnisses auseinandergesetzt. Mit ihrem Debütroman „Meine weißen Nächte“ (2004) wurde Lena Gorelik als Entdeckung gefeiert, mit „Hochzeit in Jerusalem“ (2007) war sie für den Deutschen Buchpreis nominiert. Mit dem Buch „Lieber Mischa, du bist ein Jude“, erklärt sie ihrem Sohn, was jüdisch sein ausmachen kann.
In ihrem neuen Roman „Wer wir sind“ erzählt sie romanhaft die Geschichte ihres Lebens, in dem sich eine russische, jüdische, deutsche Identität zu etwas Eigenem vereint. Lena Gorelik zeigt am Beispiel ihres Weges und ihrer Familie dass die Identität gerade im Zwiespalt zwischen Stolz und Scham, Eigensinn und Anpassung, Fremdsein und allem Dazwischen stark wird und wer wir im heutigen Deutschland sind.
Lena Gorelik lebt mit ihrer Familie in München.