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Ausstellung  „Auf dem Weg ins Gelobte Land“ + Fotoausstellung Synagoge Mühlhausen

Eröffnung durch:
Rabbiner Dr. Salomon Almekias-Siegl, Landesrabbiner em. von Sachsen, Rabbiner Israelitische Kultusgemeinde Bamberg.
Dr. theol. Hans Markus Horst, Leiter der Beratungsstelle für Weltanschauungsfragen und Dekanatsbeauftragter für interreligiösen Dialog in Erlangen.
Christian Plätzer, Historiker, 1. Vorsitzender des Forums Alte Synagoge Mühlhausen e.V.
Musikalische Begleitung: Die Welt des Klezmers – Musikabend mit dem Trio Mame-Loshn
Leonid Khenkin – Klarinette, Michail Winnizkij – Akkordeon, Boris Kupin – Kontrabass.

Ausstellung Irina Gerschmann: Gerschmann studierte in Moskau Kunst und Modedesign und arbeitet seit 1993 als freischaffende Künstlerin in Deutschland. Im Rahmen ihrer langjährigen Beschäftigung mit ihrer eigenen jüdischen Herkunft hat sie ihre Bildsprache stetig verfeinert und eigene Symbole und Ausdrucksformen entwickelt. Das großformatige Monumentalwerk „Der Ewige Zug der Jüdischen Geschichte“ von 2008 orientiert sich in seiner Kombination aus eng beschriebenem Text und bildlichen Szenen aus der Geschichte des jüdischen Volkes stark am detailreichen Gedanken der Wissensvermittlung der Tradition der „biblia pauperum“. Die Ausstellung stellt die jüdische Perspektive im Werk der Künstlerin in den Vordergrund, zeigt aber auch die technische Vielseitigkeit ihres künstlerischen Schaffens (vgl. www.gerschmann.net).

Fotoausstellung Synagoge Mühlhausen: Ergebnisse der Bauuntersuchung der ehemaligen Synagoge Mühlhausen und Eindrücke von der Mühlhausener Genisa. Die ehemalige Synagoge Mühlhausen wurde 1755/56 errichtet, 1833 umgebaut und nach der Schändung beim Novemberpogrom 1938 zu einer Werkstatt und Lagerhalle umgestaltet. In der Ausstellung sollen die Ergebnisse der umfangreichen Bauuntersuchung, die im Jahr 2020 durch die Universität Bamberg und ein Büro für Bauforschung und Sanierungsplanung vorgenommen werden, erstmals der Öffentlichkeit präsentiert werden. Auf der Grundlage dieser Ergebnisse wird das Sanierung-skonzept für das Gebäude entwickelt werden. Darüber hinaus wird die Bergung der Mühlhausener Genisa durch Mitarbeiterinnen des Genisa-Projekts Veitshöchheim dokumentiert. Die Ausstellung ist als Wanderausstellung konzipiert und soll auch an anderen Orten des Landkreises Erlangen-Höchstadt (z. B. Jüdische Gemeinde Erlangen, Museum der Stadt Höchstadt) gezeigt werden.