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Die Jüdische Küche ist in ihrer Vielfalt durch Beeinflussung verschiedenster Kulturen und den strikten Speisegeboten (Halacha) der Tora, das Alte Testament geprägt worden, dass sich vor allem auf „koscher“ (rein) beruft und weitgehend den klimatischen Gegebenheiten des ursprünglichen Herkunftslandes Vorderasien mit starken kulinarischen Einflüssen aus Ägypten und Byzanz geschuldet ist. Moses baute seine Regeln zudem auf die Naturheilkunde der damaligen Zeit auf und konstruierte eine eigene religiöse Identität und Abgrenzung zu anderen Völkern. Milchiges und Fleischiges wird strikt getrennt, in der Hitze leicht verderbliche Tiere wie z. B. Schwein sind vollständig verboten (trefe) und nicht koscher. Vieles wurde mit Salz desinfiziert, man achtete darauf, dass die Tiere gut behandelt wurden und keine Prellungen entstanden. Oftmals wurde auf eine rein vegetarische Ernährung zurückgegriffen, etliche Gerichte entsprechen dem heute bekannten „Slow Food“.

Wir bereiten 10 verschiedene Speisen aus der aschkenasisch-osteuropäischen und sephardisch-orientalischen Küche zu und bekommen einen kleinen Eindruck der New Yorker „Deli“ Küche. Lassen Sie sich von neuen Geschmackskombinationen überraschen und werden Sie neugierig auf die köstlichen und abwechslungsreichen Schmorgerichte der Sabbatküche, Hühnersuppe mit Matzenklöschen, Schaschuka, Falafel, Hummous, Sabich = selbstgebackenes Brot mit Auberginen, Tahini, Koriander, Tomaten und Gurken belegt. Wir schwelgen in Granatäpfeln, Datteln, Trauben, Rosenkonfitüre, Halva und israelischem Käsekuchen.

Gebühr: 10,- €