Spaenle: Nürnberger CSD misst mit zweierlei Maß
„Die Veranstalter des Christopher Street Day in Nürnberg haben am vergangenen Samstag leider mit zweierlei Maß bei der Zulassung von Teilnehmerorganisationen sowie Teilnehmerinnen und Teilnehmern gemessen. Wegen des Mitführens einer Israelflagge mit den Regenbogenfarben bei einer Erinnerungsstunde in Nürnberg wurde nach Medienberichten eine projüdische Gruppierung vom CSD in Nürnberg ausgeschlossen“, so Bayerns Antisemitismusbeauftragter Dr. Ludwig Spaenle. In seiner Kritik bezieht sich der Regierungsbeauftragte auf die Zurückweisung der Gruppe Iron Dome Nürnberg von der Teilnahme am CSD. Diese Organisation engagiert sich dafür, jüdisches Leben in der bundesdeutschen Gesellschaft sichtbar zu machen.
„Ich habe Verständnis, dass die Veranstalter den Christopher Street Day auf die innerdeutsche gesellschaftliche Situation ausrichten wollen. Aber dann dürfen auch propalästinensische Symbole und besonders entsprechende aggressive Bekundungen gegen Israel beim CSD nichts zu suchen haben.“ Und die wurden bei dem Nürnberger Event geduldet, wurde von Medien berichtet.
Aktuelle Beiträge
„Morddrohung überschreitet jede Grenze“
„Mit der Morddrohung gegen die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern Dr. Charlotte Knobloch ist jede Grenze überschritten“, so die Reaktion von Bayerns Antisemitismusbeauftragter Dr. Ludwig Spaenle auf die nun bekannt [Mehr...]
Antisemitismus lesen lernen – für Unterricht, Studium und Kulturinstitutionen
Die Handreichung führt anhand von Beispielen aus der deutschsprachigen Literatur vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart in literarischen Antisemitismus ein. Sie bietet sowohl fachliche Informationen als auch [Mehr...]
Spaenle: Nürnberger CSD misst mit zweierlei Maß
„Die Veranstalter des Christopher Street Day in Nürnberg haben am vergangenen Samstag leider mit zweierlei Maß bei der Zulassung von Teilnehmerorganisationen sowie Teilnehmerinnen und Teilnehmern gemessen. Wegen des Mitführens einer Israelflagge mit [Mehr...]
